Neustadttour vom 21. – 23.07.2006

„Tour de Ländle“ oder „nie war schwitzen schöner!“

 

Nachdem über die Hälfte der Teilnehmer aufgrund der großen Hitze (36 Grad Celsius wurden täglich erreicht) abgesagt hatten, war es fraglich, ob die Tour überhaupt stattfinden sollte.

 

Aber die Entscheidung, die Tour doch durchzuziehen, war goldrichtig!

 

Sieben wagemutige Teilnehmer/innen trafen sich am Freitag in der Jugendherberge Neustadt: Lenny, der Jüngste, Margareta, die Chefin, Angelika und ihr Mann Reinhardt, André, Petra und Julia.

 

Zuerst einmal stand die Lagebesprechung an. Die vorab ausgearbeitete Tour konnte nicht wie geplant gefahren werden – zu anstrengend bei der Hitze. Deswegen versuchten wir nach bestem Wissen und Gewissen umzudisponieren.

Den Abend ließen wir dann gemütlich beim Griechen ausklingen.

 

Am Samstag starteten wir zur ersten Etappe. Unser Weg führte uns von Neustadt-> Haardt -> Gimmeldingen -> Königsbach -> nach Mußbach.

 

Der erste Teil der Strecke stand unter dem Motto: „Ist der Weg auch noch steil, ein bisschen was geht alleweil…“

 

In Mußbach angekommen, suchten wir im Schatten eines Weingutes Zuflucht.

Nie in meinem Leben hat kalte Apfelsaftschorle besser geschmeckt als an diesem Tag!

 

Nach einer langen Pause fuhren wir los Richtung Speyerdorf nach Lachen. Es war letztendlich eine Fahrt gegen 2 Gewitterfronten, und als wir in der Eisdiele in Lachen ankamen, fing es auch schon kräftig an zu regnen! Wir haben uns daraufhin in der Eisdiele verwöhnen lassen und zogen, nachdem es wieder trocken war, Richtung Neustadt weiter. Am Ende verzeichneten wir ca. 31km auf unseren Tachos. Eine Leistung, auf die man bei dieser Affenhitze absolut stolz sein kann.

 

Am Abend habe ich den Besuch beim Italiener nur noch im Delirium erlebt. Mein Bett war an diesem Tag weicher als jemals zuvor und der Schlaf tiefer als der Indische Ozean.

 

Der zweite Tag führte uns von Lambrecht-> Frankeneck -> Erfenstein-> nach Breitenstein in ein gemütliches Forsthaus (15km). Wir hatten uns für den Weg entlang der Strasse entschieden, da alles andere zu anstrengend gewesen wäre.

 

Im Forsthaus haben wir uns wieder mit leckerem Essen und kalten Getränken verwöhnen lassen. Nach unserer Pause entschieden wir uns dazu, die Gruppe ein wenig aufzuteilen. Petra und André verzogen sich zu einem „kleinen Ründchen“ (man möge mir den sarkastischen Unterton verzeihen) in den Wald nach Iggelsbach. (ca. 30km)

 

Der Rest der Gruppe fuhr zurück zum Parkplatz, um die Autos zu holen (15km) und ich entschied mich dazu, die Speisekarte des Forsthauses auswendig zu lernen.

 

Zum Schluss sammelten wir dann Petra und André ein, die total begeistert davon waren, wie steil Berge sein können und wie gemütlich sich ein Autositz dann im Vergleich anfühlt. Glücklich und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg.

 

Die Tour war meiner Meinung nach ein voller Erfolg und die Standardsätze wie:

„Wo ist das Wasser?“, „Ich brauche Schatten“, „Wann sind wir da?“, „Kann mal jemand die Heizung ausmachen“, „Schwabe mit Leib und Seele!“ gehörten einfach dazu. Besonders erwähnenswert finde ich auch, dass die Teilnehmer sich in mehreren Disziplinen geübt haben. Zum einen das Schnellfahren mit dem Bike, zum anderen das Aushalten der unglaublichen Hitze- sowie und jetzt wird der ein oder andere staunen: das langsam und deutlich Sprechen.

Das langsam und deutlich Sprechen war nötig, da zwei hörbehinderte Teilnehmerinnen bei der Tour dabei waren. Vielleicht für den ein oder anderen auch eine ganz neue Erfahrung.

 

Aber um die Gruppe im Kurzen zu skizzieren: der eine hat dem anderen geholfen

 

Und ich spreche jetzt mal im Namen aller: Uns allen hat es prima gefallen!

 

Ein großes Dankeschön geht an Margareta, die keine Mühe und Anstrengung gescheut hat, um eine tolle Tour zu gestalten.

 

Julia

 

(Ein Bericht von Julia Krauss, Teilnehmerin)

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