Handbike Tagebuch Team Rehability in Portugal 2008

1. Tag

 

Logbuch Faro, 24. Februar.

Es regnet. Nix mit Sonne im Süden. Somit haben wir genügend Zeit erst mal richtig anzukommen. Diesmal sind wir wieder in der Nähe von Villamoura, nämlich in der englischen Touristenhochburg Albufeira. 20 Teilnehmer aus ganz Deutschland und Österreich, die meisten natürlich vom Team Rehability. Der Tag ging denn erst mal drauf, um die Koffer auszupacken und die Bikes wieder fahrtauglich zu machen. Zwei Hinterräder von Teamchef Michael Heil sind denn doch der Ladeluke eines Airbus zum Opfer gefallen. Ersatz musste ran. Einige andere haben schon mal das Schwimmbad getestet und andere zogen es vor die Bar zu überprüfen. Abendessen und das Angebot sowie die Qualität wurden von allen für trainingslagertauglich befunden. Beim letzten Hotel waren ja die WM-Damenmannschaften und die russischen Leichtathletinnen eingebucht. Den mittäglichen Pflichttermin am Pool können wir uns wohl abschminken.

 

Motto des Tages: Regen im Süden macht kein Vergnügen

 

2. Tag

 

Nachdem ein paar Leute vergessen hatten, die Uhr umzustellen, standen sie schon um 7 Uhr auf. Recht so, schließlich sollten alle um 10 in den Bikes sitzen. Nachdem es anfänglich noch trüb aussah und viele extra noch von Kurzarm auf Langarm wechselten, klarte es erstaunlich schnell auf und die überraschende Sonne ließ die Langarmträger alt aussehen. Die erste Runde stand unter dem Motto „Gemütliches Einfahren“. Aber wie wir das vom Team Rehability kennen haben wir dabei auch Leute verloren. Das steigende Tempo musste immer wieder eingebremst werden. Die ungeduldigen Pferde scharrten halt alle mit den Hufen. Es wurde dann eine Runde von 42 km bei wirklich super Wetter. Mittags die Speicher wieder auffüllen um dann nach 1,5 Std. Pause zur 2. Tagesetappe starten. Nachmittags entschließen wir uns die Gruppe zu teilen, um ein kontinuierliches Fahren für alle zu ermöglichen. Die zügigere Gruppe um Michael Heil und Heribert Ferring brachte es wieder auf 48 km, die aber so bergig war, dass es uns für den ersten Tag alle an die Schmerzgrenze brachte und einstimmig als „heftig“ verbucht wurde.

 

Motto: Mogelpackung Einfahrrunde

 

 

3. Tag

 

Jede Gegend hier hat seine Eigenheiten und die Topographie ist nie langweilig. Trotz allem wollte Teamchef die Gruppe zu seinem Lieblingsort Valle Lobo führen, ein Eldorado deutschen und englischen Geldadels. Dumm nur, dass statt der gewünschten 40 km die Hälfte der Strecke schon mit 30 Km zu Buche schlug. Also 60 km und das ohne genügend Wasser. Auf der letzten Rille und buchstäblich trocken gefahren reichts grad noch zum Mittagessen. Trainingsinhalt war Patenschaften. Das heißt, die flotteren Kollegen mussten mit einem nicht so schnellen eine Allianz bilden, Windschatten, helfen wo es nötig war und Geschwindigkeit aufnehmen, wo möglich. So war das Tempo für die meisten im fahrbaren G 1. Morgen versuchen wir das Ganze dann mit 3er Gruppen.

 

Nachmittags dann die 1. Gruppe noch mal 2 Stunden mit 40 km mit deutlich höherer Geschwindigkeit, wobei die Tour-Guides bestreikt wurden, die uns auf einen ziemlich heftigen Anstieg führen wollten. Einstimmige Meinung aller: Zu viel für den 3. Tag! Wir einigten uns auf einige zügige Runden auf einem Rundkurs um den Golfplatz. Das Training nimmt Fahrt auf.

 

Motto: Lieber Schlagloch als Bordstein

 

4. Tag

 

Wie angekündigt in 3er Gruppe eingeteilt. Drei unterschiedliche Leistungsklassen. Der Stärkste fährt vorne, der Schwächste in der Mitte und der Letzte muss aufpassen, wenn der Mittlere abreißen lässt. Sinn des Ganzen soll die Aufmerksamkeit fördern, nach vorne kein Loch aufreißen zu lassen und dann ohne Windschatten fahren zu müssen. Wer sich nur auf die Auffahrstange konzentriert, kriegt eben nicht mit, wenn vor dem Vordermann plötzlich keiner mehr fährt. Blöd nur, dass die ausgesuchte Strecke nach Albufeira so bergig ist, dass es kaum zu einer sinnvollen Geschwindigkeit kommt, bei der das Spielchen funktioniert. Also, Strecke wechseln und wieder nach Villamoura. Die Strecke geht immer und ist bestens geeignet, um Trainingsspielchen aller Art zu fahren. Aber immer dieselbe Strecke?

 

Eben nicht. Nachmittag 15.00 Uhr. Countdown zur 2. Trainingseinheit. Flach und konstante Geschwindigkeit. Geht leider nur in Richtung Almacil. Problem: immer der Hauptstraße entlang und Abgase sind unser Begleiter. Dafür ist hier aber auch die Kulisse der radsportbegeisterten Portugiesen vorhanden, die uns mit freundlichen Hupen, Beifall und Forca-Rufen beflügeln. Erst auf dem Rückweg über Quarteira wird es besser, dafür eben nicht mehr flach. Aber jetzt will eh jeder nach Hause. Schon wieder knapp 100 km. Die Arme sind schon ziemlich schlapp, aber auf den letzten 10 km reicht es doch noch für diverse Zwischensprints. Und wir haben erst den 3. Tag… Aber wir sind ja auch nicht zum Spaß hier J

 

Motto: Hey, wohl zuviel Wasser gesoffen? (Insider!)

 

5. Tag – Frauenfußball

 

Die deutsch-österreichische Völkerverständigung im Hinblick auf die EM dieses Jahr haben wir schon mal geübt. Weil unser Hotel mittlerweile zum Eldorado sämtlicher Frauennationalmannschaften und Vereinsclubs avanciert, haben uns die österreichischen Mädels gebeten, beim morgendlichen Spiel gegen die schwedische Mannschaft mit Zuschauen zu helfen. Das lassen sich die Jungs nicht zweimal sagen. Fällt doch ein Training aus und bei den müden Knochen mittlerweile… dafür sind wir zur Party abends eingeladen. Gibt’s noch mehr Ausreden??

Nun, immerhin haben die Ösis für uns einen Ehrentreffer gelandet und bei nur 5 Gegentoren bei leider nur einer Halbzeit ein sehenswertes Spiel. Der Übersicht halber halt auf ein Tor…

Nachmittags als Vorbereitung auf die Party schon mal diszipliniertes Grundlagentraining. Das kann heiß werden.

 

Der Abend beginnt verhalten. Jede Gruppe erst mal in ihrer Ecke bis es den Mädels zu bunt wird. Sie gehen in ein Cafe um die Ecke. „Wir können ja nachkommen, wenn wir wollen.“ Wollen wir nicht. Also, wieder zurück und in den Keller. Spielautomaten. Und da geht’s gleich los. Sportlicher Ehrgeiz beim Tischfußball und Billard lässt die morgendlichen Abwehrschwächen vergessen und nach einer Flasche J&B und einer weiteren Havanna-Rum mit Cola steigt die Stimmung. Die Mädels fahren ja morgen wieder nach Hause. Und es kommt wie vorhersehbar: Die T-Shirts fliegen, Massenstrip und der Kellner wirft uns raus. Aber Denkste. Draußen geht’s weiter und die Gäste machen mit. Leider nicht konstruktiv, also wird die Party kurzerhand auf eines der Zimmer der Mädels verlagert. Wenn wir noch morgen da sein sollten, fahren wir wieder Grundlage. Schließlich muss das Schlafdefizit berücksichtigt werden.

 

Motto: Nicht jedes Spiel dauert 90 min J

 

6. Tag

 

Heute steht ein Besuch einer Sporthochschule in Quarteira auf dem Plan. Unser Guide Andre, der hier selber studiert hat, hat das organisiert, um den angehenden Sportlehrern einmal hautnah zu zeigen, was auch im Rollstuhlsport so alles geht. Also fliegen wir heut früh mit kompletter Mannschaft im Formationsflug dort ein. Die Strecke ist relativ flach und somit ist ein recht zügiges Tempo möglich. Nach der Party vom letzten Abend und ca. 3h Schlaf stehen stellenweise recht eigentümliche Pulswerte auf den Uhren… nach ca. 45 min sind wir dort fertig – also Heimweg. Es geht direkt mit hohem Tempo wieder los und es passiert was passieren muss, es hat irgendwie nicht jeder den gleichen Heimweg… Aber angekommen ist dann doch jeder, früher oder später! Für die Nachmittagstour stand Grundlagentraining auf dem Plan. Wir entschieden uns für den Rundkurs um den Golfplatz und jeder sollte auf seinen Puls achten und für sich entscheiden wie viel er sich am „Day After“ zumuten will.

 

Motto: Morgenmuskeldepression

 

7. Tag – Bergtour

 

Bergtour ist angesagt. Das heißt, wenn wir ins Hinterland wollen, müssen wir aus der Küstenregion über die nahe Bergkette fahren. Dahinter liegt das Hochland der Algarve mit Pinien- und Olivenbäumen. Herrliche Landschaften – wer einen Blick dafür hat. Wir kurbeln auf dem kleinsten Ritzel, einige aus dem letzten Loch und einige sind oben schon richtig platt. 09.00 Uhr ist Start gewesen und mulmig wurde dem einen oder anderen schon von der Vorstellung, dass es nicht nur hoch, sondern auch noch mit über 60 km auch noch weiter als in den anderen Tagen ging. So führt die Strecke denn auch von Albufeira über den Steinbruch von Bohemme nach Loule. Besonders schön wird die Strecke nach dem Bergrücken, wenn es im Wellental rauf und runter geht. Geschickt Anlauf geholt kommt man mit Schwung wieder über den nächsten Hügel. So macht Handbiken besonders Spaß. Das Wetter ist uns, wie eigentlich jeden Tag gewogen und so sind die heute gut beraten, die sich ordentlich Sonnencreme „aufgetragen“ haben. Was wir die vorhergehenden Tage eingehend geübt haben lässt sich heute prima anwenden – nämlich einen möglichst breiten Rücken suchen und Windschatten fahren. Bei den vielen und mitunter langen Abfahrten geht’s ganz schön zur Sache…

Nachmittags teilte sich die Gruppe. Während ein Teil den üblichen Rundkurs um den Golfplatz aufsuchte um in G1 die Laktate auszuschwemmen, zog es der andere Teil vor in den Hafen von Albufeira zu fahren und eben dies mit kühlen Bierchen in der „Figo’s Bar“ zu tun.

 

Motto: What comes up must come down…

 

 

8. Tag – Ruhetag

 

Wohl verdient wurde heute mal etwas länger geschlafen und auch etwas länger gefrühstückt. Danach stand freie Tageseinteilung auf dem Programm. Einige besuchten die umliegenden Orte und andere zogen es vor den ganzen Tag den Außenpool, der schon angenehme 19 Grad hatte, ausgiebig zu nutzen und am Rand in der Sonne zu braten. Ganz einsam brauchten wir das aber nicht zu tun. Mittlerweile haben sich die Damen-Nationalteams der Dänen, Schweden, Chinesen einquartiert. Die haben wie schon im letzten Jahr einen gigantischen Auflauf am Pool verursacht. Wo sieht man sonst so viele Baywatch-Nixen auf einem Haufen?

 

Motto: Bloß nicht allzu auffällig hingucken…

 

9. Tag

 

Was so ein Tag Pause ausmacht, ist schon gigantisch. Die Verspannungen sind weg, die Muskulatur wieder locken. Aber nicht mehr lange. Es geht mal wieder auf den Rundkurs am Golfplatz. Zuvor haben wir ein Teil des Teams verabschiedet und dafür Nachwuchs bekommen. Peter aus Frankfurt und Oli aus Rostock. Ein ehemaliger Mountainbiker mit etwas Pech bei der Abfahrt. Jetzt fährt er im Handbike und versucht nach nur 14 Monaten nach seinem Unfall bei uns mitzuhalten. Das geht natürlich auch gleich schief. Die erste etwas schwierigere Kurve und das neue Bike mit Folien beklebt, damit auch ja kein Kratzer drankommt, braucht jetzt ne ganze Tapete. Der Überschlag war sehenswert. Gottlob ist nicht viel mehr passiert, und die Fahrt konnte mit etwas Adrenalin und Schotterflechte fortgesetzt werden. Wir fahren die 4,4 km lange Golfrunde einmal im 80% Tempo und eine 70% Erholungsrunde im Wechsel. Windschatten und die ideale Besetzung mit Sitz-, Knie- und Liegendbiker machen die Rundenzeiten richtig schnell. Herry Ferring, unser Edelrentner ist immer noch so gut drauf, dass er allen davonfahren kann. Im Team profitiert jeder von seiner Bergstärke. Frank riecht aber schon am Auspuff.

 

Nachmittags geht’s wieder nach Almacil auf der Nationalstraße. Endlich laufen lassen auf seltenem ebenen Gelände und so steht endlich mal dauerhaft ne 3 vorne am Tacho. Der Guide hat das Feld hinter uns gesichert. Allerdings so weit davon, dass nichts mehr von ihm zu sehen war. Grundlagentraining alleine macht halt keinen Champion und so heißt es jetzt: Reize setzen. Gereizt nach einem Platten und abgesprungener Kette ist der Ruhetag schon wieder passe und die Muskeln im Eimer. Aber wir haben ja noch ein paar Tage zum Regenerieren?????

 

Motto: Der Helm nützt nicht viel, wenn man mit Gesicht und Armen bremst…

 

10.Tag

 

Heute morgen fährt die Gruppe zusammen: Sightseeing am Hafen von Villamoura mit anschließendem Fototermin am Strand von Quarteira. Das Wetter ist nach wie vor traumhaft. Einige nutzen die Mittagspause, um am Pool den Mädels beim Bräunen zu zuschauen – oder so. Am Nachmittag fahren die Neuen zum Golfplatz, vielleicht gibt es hier ja das eine oder andere Schlagloch, das noch nicht durchfahren wurde.

Für den Nachmittag entscheidet sich eine kleine Gruppe für die Tour nach Loule vom 6. Tag, also in die Berge, was sich bei sehr starkem Gegenwind für sehr schweißtreibend erweist. Fast wird unser Teamchef bei Tempo 60 km/h von einer Bordwerkzeugtasche in den Graben katapultiert. Das Tempo dieser 50 Km ist auch bei diesem starken Gegenwind und kilometerweitem Anstieg sehr hoch und so war nach dem Abendessen powerrelaxen an der Bar angesagt.

 

Motto: Nicht jede Sportlerin sieht aus wie ne Fußballerin, oder Leichtathleten haben auch ihren Stolz!!!

 

11.Tag

 

Nach den Strapazen der letzten Tage geht’s heute etwas gemütlicher zu. Im Programm steht eine angenehme Fahrt nach Faro zum Fußballspiel der deutschen Damen gegen die Amazonen aus dem Norden – den Dänen.

Während der Pause treffen wir ein und die Dänen zum 1 : 0. Am Ende leider auch oder Gott sei Dank, nachdem wie man’s sieht. (Der Autor ist Ösi! , iss ja klar, was bei der EM da unten los sein wird… Danach im Gänsemarsch 28 km zurück ins Hotel. Wunden lecken.

 

Motto des Tages: Die deutschen Mädels schwächeln.

 

12. Tag

 

Der Tag der Wahrheit. Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier und es steht der Marathon an. Ultramarathon. Mindestens 80 km und das in die Berge der Algarve. Früh im Bett waren alle. Gemütlich gefahren sind wir auch von Faro. Verpflegung geregelt und ab aufs kleinste Ritzel. Wieder den Scheiß Steinbruch hoch nach Boheme (so heißt der Ort eigentlich gar nicht, aber der echte Name ist viel komplizierter). 3 km bergauf ohne Pause, ohne Zwischengerade. Immer gerade bis zur Himmelsgrenze (vom Hotel aus gesehen der Bergkamm gegenüber dem Strand). Danach immer rauf und runter. Speed, Schwung mitnehmen und den nächsten Hügel rauf. Was ist eigentlich anstrengender. Und wenn’s mal schön runter geht, die Strafe folgt garantiert. Auffahrten von 3 km sind denn auch nicht selten, dafür stehen öfters die 50 auf dem Tacho und einmal auch die 70. So macht Handbiken Spaß. Leider nicht lange. Ihr wisst ja. What comes up must come down, aber umgekehrt. Nach 35 km Mittagspause in Alte, einem mittelalterlich anmutenden Ort im Hinterland der Algarve. Wunderschöne Natur, einmalige Topographie und wer Sinn für die Schönheit hier hat, nimmt sich vor, wieder zu kommen. Aber nach 30 min. ist Schluss mit lustig und bevor der Kreislauf absackt, geht’s weiter. Rauf und runter. Herri und Frank liefern sich mittlerweile häufige Scharmützel am Berg, der Rest quält sich mehr oder weniger gegen die Schwerkraft. Dafür sind die Straßen glatt und breit. Beste Bedingungen. Heute ist es auch nicht so heiß. Der Marathongott hat ein Einsehen. Nach 70 km sind wir wieder unten in Albufeira, leider auf der falschen Seite und so müssen wir quer durch, d.h. oben rüber mit 2 ganz gemeinen Auffahrten. 3 km eben. So müde wie wir sind, sind es 6 und steil auch noch. Jetzt reichts. Aber so kommt man ja nicht an. Zähne noch mal zusammenbeißen und zum Schluss stehen 88 km und 1200 Höhenmeter auf dem Tacho. Der Rest ist plattsein.

 

Motto: … wann sind wir denn endlich daaa? …

 

PS. Frank peilt seine 1000 Trainingslagerkilometer an.

 

13. Tag

 

Der gehört dem Entspannen und im Grundlagentempo geht’s zum Spiel der Deutschen Damenfußballnationalmannschaft nach Faro. Dort sind wir mittlerweile Stammgast. Jedes Jahr findet dort der Algarve-Cup statt und in unserem Hotel sind ja mittlerweile die erwähnten Teams aus Finnland, Polen, Schweden, Dänemark, China und eben die Deutschen. Jede Menge Mädels eben und für eine Halbzeit fährt man schon mal 65 km trotz müder Knochen. Glück bringen wir allerdings nicht. Gleich nach unserem Eintreffen kassieren unsere Damen ein Tor und dabei bleibt’s auch. 0:1. Na, immerhin haben wir bei windigem Wetter Rückenwind. Das tut Oliver, unserem Nordlicht aus Rostock besonders gut, denn heut fährt er mit der Mannschaft und die ist trotz Grundlagentempo flott unterwegs.

 

Abends sind einige noch in Albufeira in der Kneipenszene unterwegs. Bei Lifemusik und kreativen Barkeepern mit Akrobatikeinlagen eine schöne Abwechslung.

 

Motto: Volle Flaschen sind nun mal träger als Leere?!?

 

14. Tag

 

So langsam geht es dem Ende zu und die ersten müssen uns heute verlassen. Aufbruchstimmung, Sonne tanken, endlich mal relaxen und nicht nur beim Kurbeln etwas für den Teint tun. Zuhause hat es Sauwetter und so will eigentlich keiner in den Flieger steigen. Andererseits sind 2 Wochen wirklich intensives Training für die meisten auch genug und bis auf Oli will auch keiner wirklich auf das Einpacken der Bikes verzichten. Der aber fährt noch mal 85 km alleine um den Golfplatz. Wenn man bedenkt, dass er grade mal vor 14 Monaten seinen Unfall hatte und noch viele Dinge auf die Reihe bekommen muss, kann man seinen Ehrgeiz nur bewundern. Weiter so und nicht nachlassen, Oli. Wir sehen uns beim Marathon in Hamburg. Und Deine Zeit wird locker unter 1.50 Std. sein.

 

Motto: Ladys Day in Portugal macht noch keine Partystimmung.

Über den Autor

David Stähle

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