Viele weibliche Interessenten beim Schnupper-Curling in Frankfurt

Am Samstag, den 29.01.2011 konnten sich Interessenten in der Eissporthalle Frankfurt mit dem Rollstuhl-Curling vertraut machen.

Insgesamt sieben Interessenten aus dem Rhein-Main-Gebiet, darunter fünf Frauen, fanden sich zu dem von Martin Schlitt, dem DRS-Fachbereichsvorsitzenden für Rollstuhlcurling, organisierten Training ein. Die Werbeaktionen und Flyer im Vorfeld zeigt

Zusammen mit seinen international erfahrenen Teamkollegen der „Mainhattan Ice-Wheelers“, Uwe Raschke, Heike Melchior und Wolf Meißner, dem kommissarischen RSC Fachwart Curling, erklärte Martin Schlitt geduldig den richtigen Umgang mit dem Extender und die korrekten Steinabgabe.

Die Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und freuten sich über ihre ersten Erfolge. Beim anschließenden Spiel konnten sie erleben, wie es sich anfühlt, einen Curling-Stein im Haus zu platzieren und welch hohe Präzision und Teamarbeit dazu benötigt wird.

Außerdem zeigten sie sich von den Schilderungen der „Ice-Wheelers“ beeindruckt, die begeistert über ihre Turniererfolge in Dänemark, der Schweiz und Schottland des vor einem Jahr gegründeten Teams berichteten. Auch das Beispiel von Heike Melchior zeigte Ihnen die Möglichkeiten des Rollstuhl-Curlings auf: Sie wird im März bei der Weltmeisterschaft in Prag des Deutsche Nationalteam unterstützen.


Anke Groll und Belinda Helbig üben den Umgang mit dem Extender


Alle waren sich einig, dass Ihnen die angenehme Team-Atmosphäre besonders gut gefallen hat, und dass sie vorhaben, wiederzukommen.

Fazit einer Teilnehmerin: „Selber spielen macht einfach viel mehr Spaß, als nur zuzuschauen. Man sieht ja auch nicht anderen beim Kreuzworträtsel lösen zu…!“

Und der mit 19 Jahren jüngste Teilnehmer möchte ganz bestimmt beim Training am nächsten Samstag mit dabei zu sein. Er erzählt begeistert: „Ich konnte es gar nicht glauben, daß ich wirklich mit dem Rollstuhl aufs Eis darf. Beim Schlittschuhlaufen mit Freunden muß ich vorher eine Genehmigung einholen. Das Curling hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe eine Guard gespielt und sogar einen Stein direkt ins Haus!“


Heike Melchior und Felix Kochen, dem jüngsten Teilnehmer des Schnuppercurlings, bei der Steinabgabe.


“Ich freue mich sehr über diese positive Resonanz”, so Organisator Martin Schlitt, “und besonders darüber, dass heute so viele weibliche Interessenten dabei waren!”

Sichtlich stolz blicken er und seine Teamkollegen vom RSC Frankfurt und der Eintracht Frankfurt auf die Entwicklungen des letzten Jahres zurück. Dass sie es schaffen würden, ein Team zu etablieren, das innerhalb des ersten Jahres bereits auf 4 internationalen Turnieren spielt, und dabei auf Gegner wie z.B. Kanada, den amtierenden Olympiasieger und Weltmeister zu treffen, hätten sie sich so nicht vorstellen können.

Martin Schlitt: „Ich dachte schon, dass es interessant werden könnte. Aber diese rasante Entwicklung hätte ich nicht erwartet.“


en ihre Wirkung.

Über den Autor

David Stähle

Keine Kommentare.

Hinterlasse eine Nachricht

Du musst angemeldet sein um eine Kommentar zu verfassen

WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien