Astrid Brandt: „Endlich kontinent!“

Astrid Brandt (Fotos: Coloplast)

Die Rollstuhlfahrerin berichtet über ihr Darmmanagement mit Peristeen® Anale Irrigation.

Autounfall, posttraumatische Syringomyelie, Wirbelsäulenbegradigung – Astrid Brandt ist auf den Rollstuhl angewiesen. Ihr Handicap machte sich auch bei der Darmentleerung bemerkbar. Nach bis zu drei Stunden täglich auf der Toilette hat sie heute dank des Coloplast-Darmmanagementsystems Peristeen® Anale Irrigation endlich wieder mehr Lebensqualität.

Die Folgen eines Unfalls

„Sie können sich gar nicht vorstellen wie es ist, wenn sich fast alles nur noch um die Darmentleerung dreht“, sagt Astrid Brandt. Mit 17 Jahren erlitt die Pfälzerin bei einem schweren Autounfall eine Wirbelsäulenverletzung. Nach anfänglichen Erfolgserlebnissen – „Ich konnte zeitweise sogar wieder laufen und Treppen steigen“ – musste sie erleben, wie sie ihre zurückerlangte Mobilität Stück für Stück wieder verlor.

Der Bruch am siebten und achten Brustwirbel wuchs falsch zusammen, was im weiteren Verlauf auch zu einer posttraumatischen Syringomelie, einer zystischen Veränderung im Spinalkanal führte. Ihre Wirbelsäule musste schließlich in mehreren Operationen begradigt werden.

Schon unmittelbar nach dem Unfall war Astrid Brandts Darmfunktion beeinträchtigt. Bereits im Akutkrankenhaus lernte sie, mit oralen Abführmitteln und Zäpfchen abzuführen. „Eine Zeit lang ging das ganz gut“, erzählt die 52-Jährige. „Doch aus den anfänglichen 30 bis 45 Minuten alle zwei bis drei Tage wurde bald deutlich mehr.“

Perspektive auf mehr Normalität

Astrid Brandt

Zudem wirkten die oralen Abführmittel mitunter auch dann, wenn sie es nicht sollten. „Nach der Begradigung der Wirbelsäule habe ich schließlich ganz massive Verstopfung bekommen“, so Astrid Brandt. „Es endete damit, dass ich täglich mindestens vier Zäpfchen einführte und rund drei Stunden auf der Toilette verbrachte.“

Hinzu kam stets das Gefühl „noch nicht fertig zu sein“. Aufgrund der Zäpfchen kam zudem oft noch Schleim nach und vor allem bescherte der volle Darm ihr immer wieder verstärkte Spastiken und Schweißausbrüche.

Dann lernte ihr Mann, Krankenpfleger, im Rahmen der Arbeitsgruppe Darmmanagement der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie e.V. (DMGP) das Darmspülsystem Peristeen Anale Irrigation kennen. „Er sagte sofort, das sei was für mich“, erinnert sich Astrid Brandt. „Nun hatte ich endlich wieder eine Perspektive auf ein normaleres Leben!“

Bei dem rein mechanischen Darmspülsystem Peristeen wird körperwarmes Wasser mittels eines Rektalkatheters in den Darm gespült. Das Wasser löst durch sein Volumen Entleerungsreflexe aus und der Darm entleert sich auf natürlichem Wege.

Neuer Rektalkatheter

Für Astrid Brandt bedeutet Peristeen Anale Irrigation einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität. „Mittlerweile irrigiere ich jeden zweiten Tag und bin die restliche Zeit endlich komplett kontinent“, freut sie sich. Dank des heute reibungslosen Darmmanagements bleibt ihr mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens: „Ich koche gerne, tanze in einer Tanzgruppe und liebe es, mich schick zu machen für’s Ausgehen. Und natürlich will auch unser Collierüde Jamil raus – dann nehme ich meist das Handbike.“

Das Darmspülsystem nutzt sie nun bereits seit seiner Markteinführung vor sechs Jahren. Auch den im November auf den Markt gekommenen neuen Rektalkatheter hat sie bereits getestet: „Er hat einen deutlich geringeren Durchmesser und einen kürzeren, handlicheren Griff. Das macht ihn jetzt noch einfacher einzuführen“, lautet ihr Fazit. Auf Peristeen Anale Irrigation will sie jedenfalls nicht mehr verzichten.

Hinweis: Die anale Irrigation darf nur auf ärztliche Anordnung und nach praktischer Anleitung durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.peristeen.de sowie Mo. bis Do. von 8 bis 17 Uhr und Fr. von 8 bis 16 Uhr unter dem kostenfreien Coloplast ServiceTelefon 0800 780 9000.

Peristeen® Anale Irrigation

Peristeen-System mit Tasche


Peristeen Katheter

Über den Autor


3 Rückmeldungen an “Astrid Brandt: „Endlich kontinent!“”

  1. Astrid Brandt

    Dez 31. 2013

    Hallo!
    Wenn man über die Google-Suche “Astrid Brandt” eingibt, erscheint seit wenigen Tagen im Google-Steckbrief (rechts von der Liste der Suchergebnisse) ein Bild, das statt der dort gemeinten Künstlerin Astrid Brandt Ihre Kundin gleichen Namens zeigt.
    Es verlinkt auf diese Seite:
    http://www.rehability.de/2012/09/11/astrid-brandt-endlich-kontinent/
    Falls Sie das veranlasst haben sollten, fordere ich Sie dringend auf, dies rückgängig zu machen, da niemanden mit diese Irrtum gedient ist.
    Astrid Brandt.

    • Steffen Rupp

      Steffen Rupp

      Jan 08. 2014

      Hallo Frau Brandt,
      die Informationen in diesem Steckbrief werden von Google erstellt. Wir hatten keinerlei Einfluss auf diesen Eintrag.
      Es gibt aber auch die Möglichkeit, diesen Steckbrief zu bearbeiten. Unterhalb des Bildes finden Sie einen Textbutton “Feedback/Weitere Informationen”, mit der Sie das Bild als “Falsch” melden und eine neue Bildquelle angeben können.
      Freundliche Grüße aus Heidelberg

Trackbacks/Pingbacks

  1. Astrid brandt | Acepet - 31.01.13

    […] Astrid Brandt: „Endlich kontinent!“ | Rehability11. Sept. 2012 … Die Rollstuhlfahrerin berichtet über ihr Darmmanagement mit Peristeen® Anale Irrigation. […]

Hinterlasse eine Nachricht

Du musst angemeldet sein um eine Kommentar zu verfassen

WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien