Petition fordert Mindestlohn für pflegende Angehörige

Angehörige zu pflegen ist für viele von uns selbstverständlich und gehört zum Teil bereits heute zum Alltag vieler. Goutiert wird dies in der Regel nicht, zumindest nicht direkt. Zwar bekommt der Pflegebedürftige Pflegegeld, das in den meisten Fällen für den Pflegeeinsatz eines Verwandten oder Familienmitglieds verwendet wird, doch krankenversichert ist dieser dann deshalb noch lange nicht. Unsere Kundin Heidi Böhme startete deshalb eine Petition, die wir für unterstützenswert halten.

“Pflegende Angehörige bekommen eine Anerkennung von 1-4,35 €/Stunde, was maximal 728,- € für einen Monat bei Pflegestufe III bedeutet. Fakt ist jedoch auch, dass es fast unmöglich ist neben der Pflege in Pflegestufe III einen sozialversicherungspflichtigen Beruf auszuüben. Und eins ist dabei auch klar: 728€ reichen nicht zum Leben, der pflegende Angehörige muss seine Ersparnisse aufbrauchen und sich Hartz IV beziehen, um krankenversichert zu werden”, so Frau Böhme.

Ziel der Petition ist es pflegenden Angehörigen ein sozialversicherungspflichtiges Entgelt entsprechend der Meldung zur Rentenversicherung zu zahlen. Zur Petition geht’s hier: ➡ www.openpetition.de/petition/online/mindestlohn-fuer-pflegende-angehoerige

 

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Marcus Merz

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