Rollstuhl und Hygiene – Abhilfe gegen Straßenschmutz in der Wohnung

Wer kennt es nicht? Man ist tagtäglich mit seinem Rollstuhl unterwegs, kommt zurück nach Hause und plötzlich ist die ganze Wohnung voller Dreck und Reifenspuren. Die Mischung aus Regenwasser, Straßenschmutz und verfaultem Laub setzt sich gerne im Profil eurer Rollstuhlreifen fest. Wie man auch mit Rollstuhl hygienische Zustände beibehalten kann, ohne nur noch damit beschäftigt zu sein, die Wohnung zu putzen, zeigen wir euch jetzt:

In erster Linie ist der Bodenbelag wichtig. Teppichboden ist nicht zu empfehlen. Wesentlich leichter zu reinigen sind Beläge wie PVC, Laminat oder Fliesen, wobei Laminat auch dringend abgewischt werden muss. Bei Nässe darf nichts in die Fugen einziehen, da sonst das Laminat aufquellen kann.

Ein einfacher Handfeger hilft dann bereits gegen den groben Schnee. Einfach die Reifen und Felgen grob damit abbürsten. Wenn ihr das vor eurer Haustüre macht, verhindert ihr auch gleich das geschmolzene Wasser wieder aufwischen zu müssen. Ebenfalls sehr hilfreich ist die Reinigungsmatte. Legt sie vor eure Tür und ihr werdet erstaunt sein, wie viel Wasser so eine Matte aufsaugen kann.

Eine dritte Hilfe kann ein Zweitrollstuhl sein, auf den ihr innerhalb der Wohnung wechselt. Dieser ist nur eine Kann-Leistung der Krankenkassen. Überzieher für die Rollstuhlräder schließlich können auch dabei helfen, eure und auch die Böden anderer sauber zu halten. Diese Überzieher sind nur für die Haupträder verfügbar. Sie werden einfach über die Rollstuhlräder gezogen und schützen die Böden vor Verschmutzung.

Fazit

Auch wenn es nicht möglich ist, den kompletten Schmutz von der Wohnung fern zu halten, gibt es doch einige Möglichkeiten, den Dreck merklich zu reduzieren. Probiert es aus!

Über den Autor

David Zimmermann

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