Rehability = Activity + Mobility


Klar: Rehability ist ein Reha-Fachhandel. Aber eben nicht nur!
Das Konzept von Rehability ist ganz einfach: Wir verkaufen und empfehlen nichts, was wir nicht selbst getestet und für gut befunden haben. Seit unserer Gründung 1993 haben wir unsere Grenzen stetig ausgebaut. Unser Name steht heute ebenso für Inkontinenzversorgung, Sonderbau, Handbikes, Kinderversorgung sowie für einzigartige Sport- und Kultur-Events.
Wir stehen "Im Vollkontakt mit Kunden".

Rehability erhält als erster Rehafachhandel die QVH-Zertifizierung

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|  Die Übergabe des QVH-Siegels auf der Rehacare. Von links nach rechts:
Joachim Heil, Jan Wolter (QVH), Michael Heil, Norbert Aumann (Otto Bock), Thomas Appel (Handicare)
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Die Abgabe von Hilfsmittel war bisher weitgehend Vertrauenssache. Der Kunde suchte sich selbst seinen Versorger aus. Maßgeblich für die Entscheidung waren Produkte mit vernünftiger Qualität, Sachkenntnis, Einfühlungs-vermögen, Engagement der Berater, eine zuverlässige Betreuung und Dienstleistung für Wartung und Reparatur der gelieferten Hilfsmittel.
Wie in anderen Branchen auch bestimmte der Kunde was Qualität in der Versorgung bedeutet.
Seit dem 01. April 2007 hat sich, wie jeder weiß, diesbezüglich Grundlegendes geändert. Die freie Wahl des Leistungserbringers wurde aufgehoben. Spätestens nach der Übergangsfrist, die Ende 2008 ausläuft, kann der Hilfsmittelempfänger nur noch von Vertragspartnern der Krankenkassen versorgt werden. Wo immer dies möglich ist, werden die Versorgungs-Verträge nach Ausschreibungen, mit dem günstigsten Anbieter geschlossen. Wir finden diese Entwicklung sehr bedauerlich, ist doch damit der Kunde in seiner Entscheidung entmündigt. Dass dieser Umstand auch von vielen Kostenträgern kritisiert wird, gibt uns zwar recht, hilft aber leider auch nicht weiter.
Wir können nur versuchen gemeinsam - Kostenträger, Leistungserbringer und Hilfsmittelempfänger - das beste daraus zu machen.
Bei Sicht durch die Kostenbrille entstehen kurzfristige Einsparungen durch unsachgemäße Beratungen und Anpassungen, langfristig allerdings entstehen daraus Folgekosten durch Krankheitsausfall, therapeutische Maßnahmen oder gar Heilbehandlungen. Dekubitus ist dabei eine klassische Folge einer Mangel- oder Fehlversorgung.
Ganz wichtig ist es, die Qualität der Abgabe der Hilfsmittel zu beschreiben und allgemeingültig festzulegen. Gemeinsam mit Kostenträgern, Herstellern und Leistungserbringern müssen bindende Regularien erstellt werden, die kontrolliert und eingehalten werden müssen. Nur so ist die Qualität der Versorgung auf einem Niveau zu halten, mit dem alle leben können.
Am 18. Oktober 2005 wurde der Qualitätsverbund Hilfsmittel e.V. (QVH) in Berlin von Firmen wie Otto Bock Health Care, Handicare, Meyra / Ortopedia, ResMed, Thomashilfen, VitalAire und Weinmann gegründet, um genau dieser Forderung gerecht zu werden. Inzwischen umfasst die Organisation über 35 Mitglieder, mit dabei auch der Kostenträger, der aktiv bei der Erstellung von Qualitätskriterien beteiligt ist.
Rehability ist natürlich stolz darauf, dass wir als erster Fachhandel die Prüfkriterien erfüllt haben und mittlerweile im Besitz des Qualitätssiegels sind. Denn ausgezeichnet werden nur Hersteller und Dienstleister und keine Produkte.
Damit weiß der Kunde, wenn er ein Fachgeschäft betritt: QVH-Siegel an der Tür: Qualität im Geschäft! 
12 Jahre Rehability

Als 1993 Michael Heil zusammen mit Freunden die Idee einer Handelsgesellschaft gründete, war dies an sich nichts Außergewöhnliches. Dass der besondere Zweck allerdings der Versorgung von Behinderten dienen sollte, die bereit waren, aktiv ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich und ihrer Umwelt zu beweisen, dass das Leben nicht mit einem Rollstuhl in der Sackgasse stecken musste, war schon sehr mutig.
Gerade in der Wahrnehmung behinderter Menschen wird deutlich, wie tolerant und aufgeschlossen eine Gesellschaft mit denjenigen umgeht die automatisch ein Aussenseiterdasein fristen sollen. In unserer leistungsorientierten Welt gibt man jenen erst gar nicht die Gelegenheit zu beweisen, dass sie sehr wohl mit etwas Hilfe produktive, sportliche, beziehungsfähige und gesellschaftlich anerkannte Persönlichkeiten werden können.
Nun, diesem Umstand hat sich Rehability verschrieben und im Laufe der letzten 12 Jahre in unzähligen Aktionen, Fernsehauftritten und geschäftlichen Erfolgen bewiesen, dass das Leben im Rollstuhl auch eine positive Seite haben kann.
Trotz der immer schwieriger werdenden Situation bei den Krankenkassen hat Rehability neben anderen herausragenden Erfolgen auch geschäftlich eine jährliche Wachstumrate von teilweise weit über 20% verzeichnen können. Neben der Zentrale in Weinheim wurden in Schwalbach bei Frankfurt und Dresden weitere Standorte aufgebaut.
Hatte Rehability zu Beginn 4 Mitarbeiter, so sind es jetzt deren 35. Mittlerweile wurden 4 Lehrlinge ausgebildet und übernommen. Weitere 6 sind noch in der Ausbildung. Dieses Jahr wurde bereits 5 behinderten Umschülern und über 50 „schwer vermittelbare“ arbeitswilligen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eines Praktikums ermöglicht, und einige wurden zu wertvollen Mitarbeitern, ohne die Rehability gar nicht mehr denkbar wäre.
Der Blick auf die vergangenen 12 Jahre gibt uns die Gelegenheit, diese erfolgreiche Integration verstärkt vorzustellen und durch sportliche und kulturelle Veranstaltungen auf höchstem Niveau eine einzigartige mediale Präsenz zu schaffen, die durch langjährige Kontakte und Beziehungen garantiert werden kann.
Seit 1993 hat sich Rehability gerade in der Handbike-Szene einen besonderen Namen gemacht. Schneller als jeder andere hatte Michael Heil erkannt, dass mit dem am Rollstuhl vorgesetzten Fahrrad ein neues Rehagerät entwickelt wurde, das in seiner freizeit- und sportlichen Wirkung völlig neue Akzente setzte.
Neben der zwischenzeitlichen Eigenproduktion und dem gleichzeitig stattfindenden Vertrieb wurde der Rahmen geschaffen, dass mehrere andere Firmen vornehmlich durch Rollstuhlfahrer gegründet und betrieben wurden. Wohl an die 100 Arbeitsplätze sind so geschaffen worden.
Was Rehability auszeichnet, ist die besonnene Art mit dieser jungen Sportart umgegangen wird. Statt wie in der Vergangenheit sofort mit dem Aufbau eines Leistungssportkaders zu beginnen, wie dies im Rollstuhlsport bisher üblich war, wurde zunächst mit dem Breitensport begonnen. Fahrradtouren mit Freunden und Bekannten waren wichtiger als die Hetzjagd nach Bestzeiten. So wurden bis heute nicht weniger als 1000 solcher Geräte verkauft und damit eine breite Plattform Freitzeitspaßwilliger aber auch Sportinteressierter zu bilden.
Folgerichtig begann bei Rehability wieder eine neue Ära. Wöchentlich in Hockenheim treffen sich bis zu 25 Rollstuhlfahrer, um sich auf dem Formel 1 Kurs unter Tausenden Inlineskatern durch immer bessere Rundenzeiten zu übertreffen. Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 50 km/h hat es denn auch ein „Eigengewächs“ der KSG geschafft, neben der Deutschen Meisterschaft auch bei den Weltmeisterschaften und Paralympischen Spielen in Athen teilzunehmen.
Um seinem badischen Heimatort zu zeigen, welchen Stellenwert auch international seine Leistungen haben, möchte die KSG Rhein-Neckar mit Sitz in Weinheim durch die Gründung und Führung des Teams Rehability neue Maßstäbe setzen. Die bisherigen Teams namhafter Rollstuhlhersteller zeichnen sich meist durch angeworbene Fahrer aus verschiedenen Ländern aus. Beim Team Rehability ist das anders. Alle sind von der „Pike“ auf vom Freizeitfahrer zum Wettkampfsportler von Michael Heil geführt und trainiert worden. Heil, der in der laufenden Saison selbst Ambitionen auf vordere Plätze in der Weltrangliste hat, betreut mittlerweile nicht weniger als 24 Fahrer an 3 Standorten.
Als Geschäftsführer und Gründer der Firma hat er im letzten Jahr die GmbH zu einem Familienunternehmen geformt. Sein Bruder Joachim sowie die Schwester Susanne Daub, beide Geschäftsführer der Filiale in Schwalbach sowie seine Frau Jule, die als Therapeutin angefangen, und sich zu einer vielseitig talentierten Organisatorin von Aktionen wie der Musicalgruppe Wheelchairica und der Trekking-Tour für Rollstuhlfahrer einen Namen gemacht hat, sind Garanten für den stetigen Anstieg des wirtschaftlichen Erfolges des Unternehmens, das mit 35 Mitarbeitern schon längst nicht mehr zu den Kleinen der Branche gehört.

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