6. Donnersmarck Cup in Rheinsberg – Inklusions-Turnier war ein voller Erfolg

8 Mannschaften kämpften um 3.250 Euro Preisgeld, welches die Fürst Donners-marck Stiftung zu Berlin bereitstellte. Das Rugby Turnier in Rheinsberg ist ja bereits Tradition, aber in 2013 fand ein Novum im Rollstuhl Rugby statt. Die teilnehmenden Teams konnten Nichtbehinderte in ihr Team nominieren und diesem Aufruf folgten 7 der 8 Mannschaften. Betreuer, Freunde und Verwandte die bereits im Training aushelfen, waren diesmal gefordert. Mit viel Spaß aber auch einer Portion Ehrgeiz wollten die Fußgänger den Ruggers Paroli bieten. Und wir wollen es vorweg nehmen: Das einzige Team, die Frankfurt Mainpower, welches ohne Fußgänger angetreten ist, stand mit 5 Mannschaftspunkten im Endspiel und verlor nur knapp. Dies belegt eindrucksvoll, dass die Kluft zwischen Nichtbehinderten und Highpointern auf diesem Niveau, nicht zu hoch ist. Doch der Reihe nach. Im Pool A wurden die Heidelberg Lions ungeschlagen erster und trafen im oberen Cross Over auf die Frankfurter.

Diese drehten nach der Halbzeit die Partie und zogen ins Finale ein. Im Pool B waren die Polnischen Hussars stark und belegten souverän den ersten Poolplatz. Im Halbfinale trafen sie auf starke Paderborner, die sich aber nur für das kleine Finale qualifizieren konnten. In den unteren Paarkreuzen battleten die Thurinia Bulls aus Erfurt, die Red Eagles Preussen aus Stahnsdorf, die Berlin Raptors und das Frauen-team not guilty um die Plätze 5-8. Das starke Frauenteam erkämpfte sich den 5. Platz gegen die Stahnsdorfer und die Thuringia Bulls, verstärkt mit Kristin Opiela, buchten das Turnier unter Spielerfahrung mit dem letzten Platz ab. Zurück zu Platz 3-4. Die Heidelberger, die mit Silke Freund, Heiko Striehl, Dirk Wieschendorf und Andi Schwörer ins Rennen gingen, sahen sich Sven und Nina Wortmann, Thomas Stieb und Waldemar Seiler gegenüber. Es entwickelte sich ein packender aber immer fairer Kampf indem die Lions bis kurz vor Ende des 3. Viertels die Nase vorn hatten. Doch dann wurde das Spiel gedreht und die Panther belegten mit einem 27:24 den 3. Platz. Schade, dass sich die Schiedsrichter dem hohen Spielniveau nicht anpassen konnten. Im Finale gaben sich die Frankfurter nie auf und boten den Polen um Spielertrainer Christoph Werner bis zum Schluss paroli. Am Ende hieß es jedoch 33:27 für den Turniersieger Hussars. Alle Beteiligten hatten richtig viel Spaß und man war sich einig, dass auf diesem Spielniveau die Fußgänger den Sport nicht dominieren sondern bereichern. Klar war man sich auch, dass Nichtbehinderte im Rollstuhl Rugby Ligabetrieb nicht teilnehmen sollen. Wenn alle Aktiven diesem Thema etwas unaufgeregter begegnen würden, könnten weitere regionale Turniere mit Nichtbehindertenbeteiligung folgen, Spaß hat es allemal gemacht!

Spiele

Manschaft AManschaft BPunkte APunkte B
Lionsnot guilty2017
Red EaglesAhorn Panther2021
Mainpower Hussars1829
Lions Ahorn Panther2719
Raptors Bulls2419
not guiltyAhorn Panther2325
Raptor Mainpower1427
Bulls Hussars1425
Red Eagles not guilty2429
Raptors Hussars1327
Bulls Mainpower1933
Red Eagles Lions2026
Lions Mainpower2831
Paderborn Hussars3221
Raptors Bulls3919
Red Eagles not guilty2733
HD Lions Ahorn Panther2427
Mainpower Hussars2733
6. Donnersmarck Cup in Rheinsberg

Platzierung:

  1. Hussars, Polen
  2. Frankfurt  Mainpower
  3. Ahorn Panther, Paderborn
  4. Heidelberg Lions
  5. not guilty
  6. Red Eagles Preussen, Stahnsdorf
  7. Berlin Raptors
  8. Thuringia Bulls, Erfurt

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Agentur Frontcourt

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