Genny Mobility

Die Idee von Genny 2.0 ist das Ergebnis einer Entwicklung, die mit einer Eingebung des Erfinders Paolo Badano begann. Vor mehr als 16 Jahren fand sich dieser junge Mann aufgrund eines Motoradunfalls in der Situation wieder, mit einem Rollstuhl leben zu müssen. Paolo Badano fühlte sich nie richtig mit den verfügbaren Mobilitätshilfen im „normalen“ Leben integriert.

Selbst wenn diese motorisiert waren, sah er sich letztendlich immer einer Anzahl von Limitationen konfrontiert. Immer benötigte er jemanden, der ihn über unebenes Gelände, wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster, Sand, Kies und Wiese zog oder schob. Sein Ziel war es, diese Abhängigkeit und fehlende Selbstständigkeit zu überwinden. 2010 kaufte er sich einen Geländesegway und begann mit den auf seine Bedürfnisse abgestimmten Modifizierungen. Als Betroffener hatte die Sicherheit des Fahrzeugs immer oberste Priorität für ihn. Nach bereits einem Jahr präsentierte er Genny 1.0. Die Technik funktionierte einwandfrei, doch entsprach der Sicherheitsaspekt immer noch nicht seinen hohen Ansprüchen. Ein weiteres Jahr investierte er in die Entwicklung von sicherheitsrelevanten Bauteilen. Im Vordergrund stand für ihn, in Notsituationen jederzeit Genny schnell und sicher parken zu können. So konstruierte er elektronische Parkstützen, die sowohl das sichere Umsitzen gewährleisten, als auch den stabilen Stand. Diverse Sensoren verhindern ein Ausfahren der Parkstützen während der Fahrt. Individuelle Anpassungen der Rückenlehne oder die Nutzung des eigenen Sitzkissens sorgen für einen optimalen und sichern Sitzkomfort. Heute ist Genny 2.0 endlich Realität geworden. Sein auffälliges Design, kombiniert mit modernster Technologie, bricht mit allen konventionellen Schemata, die bisher galten und endlich alle Barrieren niederreißt, seien sie architektonischer oder psychologischer Natur. Ständig beim Fahren nach unten sehen zu müssen, um zu vermeiden, dass die kleinen Vorderräder in den kleinsten Löchern oder Rissen auf dem Gehweg stecken bleiben und immer die Hände gebunden und schmutzig zu haben, kann sehr frustrierend sein. Ganz zu schweigen von den auftauchenden Problemen wenn es regnet, und man nur deshalb nass wird, weil es unmöglich ist, einen Regenschirm zu halten. Und nicht zuletzt die Risiken kleiner Stufen oder des Bergabfahrens auf glattem Untergrund.

Die Verhaltensmuster, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen mit traditionellen Rollstühlen verbinden, sind nun gebrochen. Dank ihrer außergewöhnlichen Technologie und ihres auffälligen Designs, wird die Aufmerksamkeit vom Gesprächspartner mit eingeschränkter Mobilität auf die Magie dieses großartigen selbstbalancierenden Gerätes gelenkt. Eine geliebte Person an der Hand zu halten, während man einen Spaziergang macht, scheint das Normalste auf der Welt zu sein für die, die tatsächlich gehen können. Oft ist es unmöglich für die, die in einem Rollstuhl sitzen.

Dank den unglaublichen Mobilitätseigenschaften von Genny 2.0 kann man spazieren gehen und die Landschaft genießen, ohne sich über den Untergrund auf dem man fährt, Sorgen machen zu müssen. Heute ist es in greifbarer Nähe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ein Eis zu halten oder mit dem Hund Gassi zu gehen! Die Vorstellungskraft ist das Einzige was den Einsatzmöglichkeiten von Genny 2.0 im Weg steht. Nichts scheint mehr unmöglich wenn man von Rückgewinnung der Mobilität und Lebensqualität spricht.

Am besten gleich testen bei unserem Handbiketag am 11.04.14 in Heidelberg und am 04.04.14 in Frankfurt.

Mehr Infos zu Genny hier

gennyMobilityGermany

 

Frank testet die Genny:

 

Über den Autor

Alexa Heinzmann

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