Jetzt endlich Fernbusfahren für Rollis möglich

Der Fernbus ist mittlerweile ein gewohntes Bild auf deutschen Autobahnen. Gerade in der Ferienzeit ist die Billigvariante zu den Zügen der Deutschen Bahn für Schüler und Studenten ein Muss. Auch (E-)Rollstuhl-FahrerInnen, an denen der Boom bislang weitestgehend vorbei ging, haben immer mehr Möglichkeiten, mit dem Fernbus zu fahren. Nach dem ADAC Postbus setzt nun auch die Deutsche Bahn auf Busse mit einem Rollstuhlplatz, um nicht sämtliche Marktanteile zu verlieren. Ab 16. April rollen acht neue rollstuhlgerechte Doppeldecker-Busse der IC Bus-Flotte auf der Strecke München-Ravensburg-Freiburg. Weitere 15 Doppeldecker-Modelle für die Strecken Mannheim-Nürnberg-Prag und München-Prag folgen im Mai. Zum Rollstuhlstellplatz der Busse mit moderner Komfort- und Sicherheitsausstattung gelangen die Rollis  über  eine mitgeführte Rampe am Niederflureinstieg. Das konkurrenzlos niedrige Preisniveau des Postbusses erreicht die Bahn zwar nicht, aber für 14 € quer durch Süddeutschland zu fahren, ist nicht so schlecht. BahnCard-Inhaber bezahlen dementsprechend weniger, Personen mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis dürfen selbstverständlich eine Begleitperson mitnehmen.

Weitere Infos: Fahrzeiten der Busse sowie weiterführende Informationen unter www.bahn.de/icbus. Mobilitätseingeschränkte Reisende melden ihre Fahrt bei der Mobilitätsservice-Zentrale unter der Rufnummer 01806  512 512 an.

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Freier Journalist und Autor aus Heidelberg

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