Oktober Inko-Talk: Wie komme ich mit einer plötzlichen Inkontinenz zurecht?

Ob nach einen Unfall oder aufgrund einer Krankheit- Inkontinenz kann von heute  auf morgen auftreten, doch wie gehen Betroffene mit der neuen Lebenssituation um?

Erfahrungsbericht von Gabi Z. 41 Jahre:

„Viele, auch im engeren Freundeskreis sehen es mir nicht an und selbst habe ich keine Scheu außer Haus zu gehen. Klar, war es eine große Umstellung mit der plötzlichen Inkontinenz zurecht zu kommen. Die erste Woche nach der Klinik war ich quasi auf mich alleine gestellt und eindeutig überfordert. Auch wenn ich im Rollstuhl sitze, möchte ich nicht unbedingt in Windeln sitzen, daher habe ich mich entschlossen,  aktiv etwas zu unternehmen.
Da es in Foren zu häufig unterschiedliche Meinungen zu einem Thema gibt, habe ich mir Hilfe vor Ort bei Vereinen und Selbsthilfegruppen gesucht.
Mir wurde die Inko-Sprechstunde bei Rehability empfohlen und ich konnte in der gleichen Woche einen Termin ausmachen. Wirklich offen und zwanglos berichtete ich über meine Diagnose und gemeinsam ging Frau Riedel, Inkoberaterin von Rehability mit mir mehrere Möglichkeiten durch. Ich war geplättet, wie viele unterschiedliche Produkte es doch gibt, besonders da ich vorher nur Windeln von der Klinik bekommen hatte. Meine neue Lösung war das Kathetern. Einfach, sauber und diskret. Zu Hause habe ich neben der Toilette meine Kiste mit den kostenlosen Mustern hingestellt und jedes Mal einen neuen ausprobiert, bis ich den für mich passenden Katheter gefunden habe. Einen Zahnbürstenhalter habe ich zu meinem Katherhalten umfunktioniert und wenn ich unterwegs bin,  packe ich meine kleine Kosmetiktasche mit Sprühflasche, Katheter, Tüchern und einem Spiegel ein. Dadurch sind auch spontane Außerhaustermine ohne Bedenken für mich wahrzunehmen. Und genau diese Stresslosigkeit, kann man mir ansehen und genieße jeden Tag. Für mich gehört mittlerweile das Selbstkathetern, wie das Zähneputzen, zum alltäglichen Leben dazu.”

Möchtet Ihr wie Gabi, die für Euch passende Lösung finden, dann meldet Euch bei Claudia Riedel unter riedel@rehability.de oder 06221-70540.
Claudias Inko-Sprechstunde:
Die Besonderheit an unserer Sprechstunde besteht darin, dass der Fokus auf die individuelle Beratung und dem Service liegt. Weg von den allgemeinen  Sanitätshäusern, wo der eine oder andere bereits negative Erfahrungen gesammelt hat, in denen es zwar Verkäufer, aber keine “Berater” gibt. Wir legen Wert auf Service und zeigen welches Produkt tatsächlich für euch in jeder Situation am besten passt. Hierfür gibt es Testprodukte, aber nicht nur das sondern auch Anwendungsübungen. Mehr dazu findet ihr unter http://www.rehability.de/inkontinenz/

Über den Autor

Alexa Heinzmann

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