Inko-Talk Januar: Der intermittierende Selbstkatheterismus (ISK)

Schluss mit dem Leidensdruck – Mit der Serie „Inko-Talk“ zeigen wir, wie man den Alltag wieder unbeschwert und mit mehr Intimität genießen kann. Ein unangenehmes Thema? Claudia ist mit Rat und Tat für jede Frage für euch da, denn Beratung und Service steht bei uns im Fokus.

Inko-Talk Januar: Der intermittierende Selbstkatheterismus (ISK)

Was sind die größten Probleme im Alltag?
Klar! Jeder Gedanke dreht sich um die Toilette. Was ziehe ich an? Kann ich solange aus dem Haus gehen? Was passiert – wenn’s passiert und ist es für andere etwa sichtbar?

Erdrücken euch die eigenen vier Wände, ihr wollt einfach nur raus aber ohne vorab alle barrierefreien Toiletten vorab zu suchen? Das geht – mit Selbstkatheterismus mehrere Stunden sicher trocken bleiben!

Erfahrungsbericht von Philipp S. 37 Jahre, seit knapp 4 Jahren durch einen Autounfall im Rollstuhl:

Bevor ich selbst katheterisiert habe, war eine Ersatzgarnitur mit einer frischen Hose, Unterhose, Vorlagen und eine Flasche mit Wasser für die Reinigung ein lästiger und sperriger Begleiter. Alle drei Stunden eine Toilette aufsuchen war ein Muss. Auf einer öffentlichen Toilette stellt sich die Frage: Wie kriege ich die benutzte Vorlage diskret entsorgt? Auf der Herrentoilette steht normalerweise kein Mülleimer dafür. Besonders am Anfang hatte ich das Gefühl, dass jeder es sofort bemerkt, dass ich inkontinent bin und das ist sehr unangenehm. Von den modischen Einschränkungen mal abgesehen. Man möchte nicht als Inkontinenter erkannt werden.

Das hat sich jetzt geändert. Ich fühle mich freier und kann selbst bestimmen, wann ich auf die Toilette gehe. Diskret habe ich meinen Katheter, der wie ein Füllfederhalter aussieht, in der Tasche oder in meinem Mäppchen. In Meetings muss ich nicht plötzlich, und das meistens auch noch mehrfach, aus dem Raum verschwinden. Auch die viel zu weiten Hosen konnte ich nun in den Schrank verbannen. Es ist eine unbeschreibliche Erleichterung, sich mehr um das Mittagsessen zu sorgen, als beherrschbare Inkontinenzfragen. Und Windeln und Vorlagen gehören nun der Vergangenheit an.

Wie es funktioniert habe ich in der Inko-Sprechstunde erst am Modell, dann auf der Toilette ausprobiert – und das war kein Hexenwerk! Egal wie unangenehm es sich am Anfang anhört – ich kann jedem nur empfehlen darauf umzustellen“.

Unsere Sprechstunde gibt es auch in den Filialen Frankfurt und Dresden:
Claudia Riedel für Heidelberg
Steffen Scholze für Dresden
Claudia Riedel und Stefen Bender für Frankfurt

 

Jetzt Beratungstermin vereinbaren unter info@rehability.de oder Tel.: 06221 70 54 0

Mehr dazu findet ihr hier

Claudias Inko-Sprechstunde:
Die Besonderheit an unserer Sprechstunde besteht darin, dass der Fokus auf die individuelle Beratung und dem Service liegt. Weg von den allgemeine Sanitätshäuser, wo der eine oder andere bereits negative Erfahrungen gesammelt hat, in denen es zwar Verkäufer, aber keine “Berater” gibt. Wir legen Wert auf Service und zeigen welches Produkt tatsächlich für euch in jeder Situation am besten passt. Hierfür gibt es Testprodukte, aber nicht nur das sondern auch Anwendungsübungen.

Über den Autor

Alexa Heinzmann

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