Aus Sicht einer Fluggesellschaft: Reisen mit Rollstuhl

Zug zum Flug: Lufthansa Special

Eins ist klar: Die meisten Reisen beginnen stressig. Das ist bei Rollifahrern nicht anders als bei Fußgängern. Dass bei Erstgenannten aber eine ganz andere Logistik dahintersteckt spüren vor allem Fluggesellschaften. Daher haben sich die Teilnehmer des „Zug zum Flug“-Kurses am 15. Oktober am Flughafen Frankfurt über die Herausforderungen bei Reisen von Rollstuhlfahrern aus Dienstleistersicht informiert.

Nach einer Vorstellungsrunde bei einem Kaffee to go am Frankfurter Hauptbahnhof ging es direkt Richtung Flughafen, wo Kursteilnehmer und Vielflieger Jörg Schmekel einen groben Überblick über Parkmöglichkeiten, Anreise und Flughafenaufbau gab.

Bei der anschließenden zweistündigen Führung durch die gerade für Rollstuhlfahrer interessanten Bereiche des Flughafens informierte die Leiterin der Lufthansa Special Services Astrid Holstein die Kursteilnehmer über Besonderheiten: Von der Ankunft am Flughafen über das Einchecken, die speziellen Ruhezonen für Behinderte bis hin zur Sicherheitskontrolle und Begleitung bis zum Platz im Flugzeug. Von rund 750.000 Hilfeleistungen pro Jahr, die die Abteilung Special Services abwickelt, werden weit über 25.000 Hilfestellungen für Rollstuhlfahrer bewerkstelligt.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Firma Hollister, in persona Frau Angelika Gregor, für das Sponsoring der Getränke und des Essens während des Tages.

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Marcus Merz

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