Qualität am Scheideweg – Ein Plädoyer für die Kinderreha

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Der rehaKIND e.V. spricht sich in einem aktuellen Positionspapier gegen den Vertragsentwurf der Barmer GEK aus und begründet diesen Schritt in einer kritischen Stellungnahme.

Bürokratische Prozesse zu vereinfachen ist heutzutage in wohl allen Bereichen unseres Lebens wichtig. Speziell bei der Versorgung von Menschen mit Behinderung spielen kurze Entscheidungswege eine elementare Rolle, nicht zuletzt um auch die Dauer des Versorgungsprozesses zu verkürzen. Aus Sicht des rehaKIND e.V. und weiterer Experten ist der Entwurf der Barmer GEK jedoch eine Milchmädchenrechnung. „Gerade die individuelle Versorgung schwerstbetroffener Kinder und Jugendlicher wird in diesem Konstrukt nicht abgebildet. Vielmehr werden „Durchschnittsversorgungen“ dargestellt, die aber mit individuellem Bedarf und echter Kompensation von Handicaps nichts zu tun haben“, so der rehaKIND e.V. auf seiner Website.

Das langfristige Ziel mehr Selbstständigkeit und weniger Pflegeaufwand durch eine individuelle und dadurch optimale frühzeitige Versorgung zu gewährleisten könne mit dem aktuellen Entwurf nicht erreicht werden.

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Marcus Merz

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